Mobility ist eine junge bisher noch wenig bekannte
Hundesportart, bei der es darum geht, die Hunde auf spielerische Weise
an die unterschiedlichsten Gegenstände und Hindernisse aus unserer hoch
technisierten Umwelt zu gewöhnen.
Die Übungen stammen zum Teil in leicht
abgeänderter Form aus dem Agility oder sind an die Rettungshundearbeit
angelehnt.
Ein Hund, der über Planen und Roste geht, über Röhren klettert oder
diese durchläuft, Schrägen aus den verschiedensten Materialien
überwindet und sich auf einer Schubkarre oder einem Leiterwagen fahren
lässt, trainiert seine Alltags – und Umwelttauglichkeit.
Dem
Einfallsreichtum der Trainer und Hundehalter sind dabei keine Grenzen
gesetzt.
Mobility ist ein Sport für die ganze Familie und für jeden Hund. Denn
nicht das Tempo entscheidet, sondern die Genauigkeit der Ausführung.
Mobility eignet sich daher auch für die nicht mehr ganz so jungen Hunde
(und Hundehalter). Und auch die größeren Rassen, wie Labrador, Berner
Sennenhund oder Doggen, die im Hundesport oft zu kurz kommen, finden
schnell ihre Freude daran und zeigen, was sie können.
Derzeit gehört Mobility noch nicht
zu den vom Verband für das Deutsche Hundewesen anerkannten
Hundesportarten. Das dürfte jedoch nicht mehr lange dauern, da auf
offiziellen Hundeausstellungen des Verbandes bereits
Mobilitypräsentationen stattfinden. Man orientiert sich dabei am
Schweizer Reglement, in der Schweiz ist Mobility schon lange sehr
beliebt. Wer sich mit seinem
Hund für diese Sportart entscheidet, sollte zur Sicherheit des Hundes
darauf achten, dass - wie bei Sweety Dogs - auch die dafür geeigneten
Geräte vorhanden sind, denn Mobility ist mehr als "langsames Agility". Mobility ist geeignet für Hunde
ab 12 Monaten. |